Betriebliches Gesundheitsmanagement in der Praxis View Full Text


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Article Info

DATE

2010-08

AUTHORS

C. Hadler

ABSTRACT

Vor dem Hintergrund sich verändernder Arbeitsbedingungen und der Verlängerung der Lebensarbeitszeit steigt die Arbeitsbelastung kontinuierlich an. Arbeitgeber geraten zunehmend in die Pflicht, die Gesundheit ihrer Beschäftigten stärker in den Fokus zu stellen. Dazu kann das betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) hilfreich sein. In dem vorliegenden Beitrag wird aus der Praxis ein Beispiel vorgestellt, wie eine Hochschule diesen Herausforderungen begegnen kann. Mit Hilfe des Projekts zum BGM soll den veränderten Lebens- und Arbeitsbedingungen und dem damit einhergehenden Wandel der Anforderungen an Arbeit begegnet werden. Mit dem Screeningverfahren „IMPULS-Test“ werden unter aktiver Partizipation der Beschäftigten in Gesundheitszirkeln Verbesserungsvorschläge erarbeitet und entsprechende Maßnahmen umgesetzt. In den untersuchten Bereichen herrschen grundsätzlich befriedigende und gesundheitsgerechte Arbeitsbedingungen vor (Werte >3,5). In keiner der 12 abgefragten Kategorien wurden Werte angegeben, die insgesamt auf dauerhaft belastende Arbeitsbedingungen hindeuten. Lediglich Durchschnittswerte in 5 Kategorien (G: Arbeitsmenge, H: Arbeitsabläufe, J: Info und Mitsprache, K: Entwicklungsmöglichkeiten und L: Work-Life-Balance, Werte zwischen 2,5 und 3,5) lassen den Schluss zu, dass hier Entwicklungspotenzial vorliegt. Von den insgesamt 28 Items liegen 9 Items (32,1%) bei Werten ≤0,5 und werden mithin als eher gesundheitsförderlich angesehen. 11 Items (39,3%) werden dem mittleren Bereich zugeordnet (Werte zwischen 0,53 und 0,94), in denen auf vorhandenen Ressourcen aufgebaut werden kann. Mit Werten >0,95 sind 7 Items (25%) verbunden, die von den Beschäftigten als eher belastend eingestuft wurden. Das Screeningverfahren „IMPULS-Test“ eignet sich sehr gut, um die anschließende vertiefende Ressourcen- und Belastungsanalyse im BGM-Kernprozess zu initiieren. More... »

PAGES

203-214

Journal

TITLE

Prävention und Gesundheitsförderung

ISSUE

3

VOLUME

5

Identifiers

URI

http://scigraph.springernature.com/pub.10.1007/s11553-010-0253-2

DOI

http://dx.doi.org/10.1007/s11553-010-0253-2

DIMENSIONS

https://app.dimensions.ai/details/publication/pub.1010933019


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