Schwimmverhalten und Schwimmgeschwindigkeit bei den Larven des HeringsClupea harengus View Full Text


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DATE

1968-12

AUTHORS

H. Rosenthal

ABSTRACT

Bei Aufzuchtversuchen mit Heringslarven (Kiel, Dogger, Downs) wurden Verhaltensstudien und Messungen über die Schwimmgeschwindigkeit an verschiedenen Altersstadien durchgeführt.Die schlängelnden Schwimmbewegungen der Heringslarven sind sehr unregelmäßig. Sie ändern sich im Laufe der Larvalentwicklung in ihren Proportionen, nicht jedoch im Typ.Die Verhaltensweisen lassen sich schematisch wie folgt einteilen: (a) Kurze Schwimmstöße (0,2–0,5 sec Dauer, meist mit einem Richtungswechsel verbunden), (b) lange Aktivitätsphasen („normales“ Schwimmen) und (c) langsame Schwimmbewegungen mit großer Schlängelamplitude und geringem Vortrieb („Suchverhalten“).Dottersacklarven schwimmen vorwiegend vertikal. Es besteht ein Zusammenhang zwischen der Absinkgeschwindigkeit narkotisierter Larven und der Dottergrösße.Die Schwimmgeschwindigkeit variiert in allen Grösßengruppen sehr. Im Mittel erreichen 8 bis 11 mm lange Larven auf ihrer Schlängelbahn eine Schwimmgeschwindigkeit von 1,0 bis 1,2 cm/sec.Die Schwimmgeschwindigkeiten des direkten Weges (geradliniger Weg zwischen Start- und Endpunkt einer Aktivitätsphase) liegen im Mittel für Larven von 8 bis 11 mm Totallänge zwischen 7 und 8 mm/sec, 11 bis 15 mm Totallänge zwischen 10 und 11 mm/sec, 19 bis 24 mm Totallänge zwischen 21 und 23 mm/sec und 32 bis 40 mm Totallänge zwischen 40 und 50 mm/sec.Die Schwimmaktivität ändert sich im Laufe der Larvalentwicklung. Sie scheint vom Planktonangebot beeinflußt zu sein.Dottersacklarven schwimmen zwischen 1 bis 3 m in 5 min. Etwa 8 Tage nach dem Schlüpfen (10 bis 11 mm Totallänge) schwimmen die Larven infolge der langsamen „Suchbewegungen“ und der verringerten Sinkgeschwindigkeit nur etwa 0,8 bis 1,5 m in 5 min. Diese Werte steigen bei 11 bis 15 mm Larven auf 1,5 bis 2,5 m und bei 18 bis 20 mm Larven auf 3 bis 6 m in 5 min an. Bei Aufzuchtversuchen mit Heringslarven (Kiel, Dogger, Downs) wurden Verhaltensstudien und Messungen über die Schwimmgeschwindigkeit an verschiedenen Altersstadien durchgeführt. Die schlängelnden Schwimmbewegungen der Heringslarven sind sehr unregelmäßig. Sie ändern sich im Laufe der Larvalentwicklung in ihren Proportionen, nicht jedoch im Typ. Die Verhaltensweisen lassen sich schematisch wie folgt einteilen: (a) Kurze Schwimmstöße (0,2–0,5 sec Dauer, meist mit einem Richtungswechsel verbunden), (b) lange Aktivitätsphasen („normales“ Schwimmen) und (c) langsame Schwimmbewegungen mit großer Schlängelamplitude und geringem Vortrieb („Suchverhalten“). Dottersacklarven schwimmen vorwiegend vertikal. Es besteht ein Zusammenhang zwischen der Absinkgeschwindigkeit narkotisierter Larven und der Dottergrösße. Die Schwimmgeschwindigkeit variiert in allen Grösßengruppen sehr. Im Mittel erreichen 8 bis 11 mm lange Larven auf ihrer Schlängelbahn eine Schwimmgeschwindigkeit von 1,0 bis 1,2 cm/sec. Die Schwimmgeschwindigkeiten des direkten Weges (geradliniger Weg zwischen Start- und Endpunkt einer Aktivitätsphase) liegen im Mittel für Larven von 8 bis 11 mm Totallänge zwischen 7 und 8 mm/sec, 11 bis 15 mm Totallänge zwischen 10 und 11 mm/sec, 19 bis 24 mm Totallänge zwischen 21 und 23 mm/sec und 32 bis 40 mm Totallänge zwischen 40 und 50 mm/sec. Die Schwimmaktivität ändert sich im Laufe der Larvalentwicklung. Sie scheint vom Planktonangebot beeinflußt zu sein. Dottersacklarven schwimmen zwischen 1 bis 3 m in 5 min. Etwa 8 Tage nach dem Schlüpfen (10 bis 11 mm Totallänge) schwimmen die Larven infolge der langsamen „Suchbewegungen“ und der verringerten Sinkgeschwindigkeit nur etwa 0,8 bis 1,5 m in 5 min. Diese Werte steigen bei 11 bis 15 mm Larven auf 1,5 bis 2,5 m und bei 18 bis 20 mm Larven auf 3 bis 6 m in 5 min an. More... »

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453-486

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http://scigraph.springernature.com/pub.10.1007/bf01611680

DOI

http://dx.doi.org/10.1007/bf01611680

DIMENSIONS

https://app.dimensions.ai/details/publication/pub.1025079418


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17 schema:description Bei Aufzuchtversuchen mit Heringslarven (Kiel, Dogger, Downs) wurden Verhaltensstudien und Messungen über die Schwimmgeschwindigkeit an verschiedenen Altersstadien durchgeführt.Die schlängelnden Schwimmbewegungen der Heringslarven sind sehr unregelmäßig. Sie ändern sich im Laufe der Larvalentwicklung in ihren Proportionen, nicht jedoch im Typ.Die Verhaltensweisen lassen sich schematisch wie folgt einteilen: (a) Kurze Schwimmstöße (0,2–0,5 sec Dauer, meist mit einem Richtungswechsel verbunden), (b) lange Aktivitätsphasen („normales“ Schwimmen) und (c) langsame Schwimmbewegungen mit großer Schlängelamplitude und geringem Vortrieb („Suchverhalten“).Dottersacklarven schwimmen vorwiegend vertikal. Es besteht ein Zusammenhang zwischen der Absinkgeschwindigkeit narkotisierter Larven und der Dottergrösße.Die Schwimmgeschwindigkeit variiert in allen Grösßengruppen sehr. Im Mittel erreichen 8 bis 11 mm lange Larven auf ihrer Schlängelbahn eine Schwimmgeschwindigkeit von 1,0 bis 1,2 cm/sec.Die Schwimmgeschwindigkeiten des direkten Weges (geradliniger Weg zwischen Start- und Endpunkt einer Aktivitätsphase) liegen im Mittel für Larven von 8 bis 11 mm Totallänge zwischen 7 und 8 mm/sec, 11 bis 15 mm Totallänge zwischen 10 und 11 mm/sec, 19 bis 24 mm Totallänge zwischen 21 und 23 mm/sec und 32 bis 40 mm Totallänge zwischen 40 und 50 mm/sec.Die Schwimmaktivität ändert sich im Laufe der Larvalentwicklung. Sie scheint vom Planktonangebot beeinflußt zu sein.Dottersacklarven schwimmen zwischen 1 bis 3 m in 5 min. Etwa 8 Tage nach dem Schlüpfen (10 bis 11 mm Totallänge) schwimmen die Larven infolge der langsamen „Suchbewegungen“ und der verringerten Sinkgeschwindigkeit nur etwa 0,8 bis 1,5 m in 5 min. Diese Werte steigen bei 11 bis 15 mm Larven auf 1,5 bis 2,5 m und bei 18 bis 20 mm Larven auf 3 bis 6 m in 5 min an. Bei Aufzuchtversuchen mit Heringslarven (Kiel, Dogger, Downs) wurden Verhaltensstudien und Messungen über die Schwimmgeschwindigkeit an verschiedenen Altersstadien durchgeführt. Die schlängelnden Schwimmbewegungen der Heringslarven sind sehr unregelmäßig. Sie ändern sich im Laufe der Larvalentwicklung in ihren Proportionen, nicht jedoch im Typ. Die Verhaltensweisen lassen sich schematisch wie folgt einteilen: (a) Kurze Schwimmstöße (0,2–0,5 sec Dauer, meist mit einem Richtungswechsel verbunden), (b) lange Aktivitätsphasen („normales“ Schwimmen) und (c) langsame Schwimmbewegungen mit großer Schlängelamplitude und geringem Vortrieb („Suchverhalten“). Dottersacklarven schwimmen vorwiegend vertikal. Es besteht ein Zusammenhang zwischen der Absinkgeschwindigkeit narkotisierter Larven und der Dottergrösße. Die Schwimmgeschwindigkeit variiert in allen Grösßengruppen sehr. Im Mittel erreichen 8 bis 11 mm lange Larven auf ihrer Schlängelbahn eine Schwimmgeschwindigkeit von 1,0 bis 1,2 cm/sec. Die Schwimmgeschwindigkeiten des direkten Weges (geradliniger Weg zwischen Start- und Endpunkt einer Aktivitätsphase) liegen im Mittel für Larven von 8 bis 11 mm Totallänge zwischen 7 und 8 mm/sec, 11 bis 15 mm Totallänge zwischen 10 und 11 mm/sec, 19 bis 24 mm Totallänge zwischen 21 und 23 mm/sec und 32 bis 40 mm Totallänge zwischen 40 und 50 mm/sec. Die Schwimmaktivität ändert sich im Laufe der Larvalentwicklung. Sie scheint vom Planktonangebot beeinflußt zu sein. Dottersacklarven schwimmen zwischen 1 bis 3 m in 5 min. Etwa 8 Tage nach dem Schlüpfen (10 bis 11 mm Totallänge) schwimmen die Larven infolge der langsamen „Suchbewegungen“ und der verringerten Sinkgeschwindigkeit nur etwa 0,8 bis 1,5 m in 5 min. Diese Werte steigen bei 11 bis 15 mm Larven auf 1,5 bis 2,5 m und bei 18 bis 20 mm Larven auf 3 bis 6 m in 5 min an.
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