Mechanismen der intrazellulären isosmotischen Regulation der Aminosäurekonzentration bei dem Flußkrebs Orconectes limosus View Full Text


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DATE

1972-03

AUTHORS

Dietrich Siebers

ABSTRACT

Wird der Flußkrebs Orconectes limosus in künstliches Seewasser mit einem Salzgehalt von 24‰ umgesetzt, so werden nicht nur die freien Aminosäuren im ganzen Tier vermehrt, sondern auch die niedermolekularen Neutralzucker und offenbar auch die organischen Säuren (Tabellen 1 und 2).Polysaccharid- und Lipidabbau sind bei Krebsen, die 10 Tage ohne Futter in Süß- bzw. Salzwasser gehalten wurden, nahezu gleich, doch haben die Salzwassertiere etwa die Menge Protein mehr abgebaut, um die sie ihre freien Aminosäuren vermehrten. Da die Stickstoffausscheidung in beiden Versuchsgruppen gleich ist, muß die Erhöhung der Aminosäurekonzentration bei den Salzwassertieren auf Kosten des Proteins erfolgt sein (Tabelle 3, Abb. 1). Die aus dem Nährstoffverbrauch ermittelte und vergleichsweise direkt gemessene CO2-Produktion ist bei den Salzwassertieren vermindert. Die Bilanz aus dem Nährstoffverbrauch, der CO2-Produktion und der Stickstoffausscheidung bestätigt das Protein als Quelle der vermehrten freien Aminosäuren, die Erhöhung der Neutralzuoker und organischen Säuren der Salzwassertiere wird durch deren verringerte Stoffwechselintensität gedeckt (Tabelle 5).Die Aminosäuren Alanin, Glycin, Prolin und ein nicht weiter fraktioniertes Gemisch aus Threonin, Serin, Glutamin und Asparagin haben entsprechend ihren höheren Ausgangskonzentrationen auch die größten Absoluterhöhungen, jedoch sind durchweg auch alle für den Krebs essentiellen Aminosäuren — soweit sie erfaßt wurden — vermehrt worden. Die Mindestmenge hydrolysierten Proteins wurde aus der Konzentrationserhöhung der essentiellen Aminosäuren mit Hilfe von Proteindaten berechnet. Sie liegt etwa in der Größenordnung der Proteinmenge, die die Salzwassertiere zusätzlich abgebaut haben (Tabellen 4 und 6).Tracerversuche machen wahrscheinlich, daß die Aminosäuren nicht durch verminderten Einbau ins Protein, sondern durch eine Beschleunigung des ganzen Proteinstoffwechsels vermehrt werden. Wegen des erhöhten Einbaus von Aminosäuren ins Protein wird auf einen noch stärkeren Ausbau geschlossen. Wird der Flußkrebs Orconectes limosus in künstliches Seewasser mit einem Salzgehalt von 24‰ umgesetzt, so werden nicht nur die freien Aminosäuren im ganzen Tier vermehrt, sondern auch die niedermolekularen Neutralzucker und offenbar auch die organischen Säuren (Tabellen 1 und 2). Polysaccharid- und Lipidabbau sind bei Krebsen, die 10 Tage ohne Futter in Süß- bzw. Salzwasser gehalten wurden, nahezu gleich, doch haben die Salzwassertiere etwa die Menge Protein mehr abgebaut, um die sie ihre freien Aminosäuren vermehrten. Da die Stickstoffausscheidung in beiden Versuchsgruppen gleich ist, muß die Erhöhung der Aminosäurekonzentration bei den Salzwassertieren auf Kosten des Proteins erfolgt sein (Tabelle 3, Abb. 1). Die aus dem Nährstoffverbrauch ermittelte und vergleichsweise direkt gemessene CO2-Produktion ist bei den Salzwassertieren vermindert. Die Bilanz aus dem Nährstoffverbrauch, der CO2-Produktion und der Stickstoffausscheidung bestätigt das Protein als Quelle der vermehrten freien Aminosäuren, die Erhöhung der Neutralzuoker und organischen Säuren der Salzwassertiere wird durch deren verringerte Stoffwechselintensität gedeckt (Tabelle 5). Die Aminosäuren Alanin, Glycin, Prolin und ein nicht weiter fraktioniertes Gemisch aus Threonin, Serin, Glutamin und Asparagin haben entsprechend ihren höheren Ausgangskonzentrationen auch die größten Absoluterhöhungen, jedoch sind durchweg auch alle für den Krebs essentiellen Aminosäuren — soweit sie erfaßt wurden — vermehrt worden. Die Mindestmenge hydrolysierten Proteins wurde aus der Konzentrationserhöhung der essentiellen Aminosäuren mit Hilfe von Proteindaten berechnet. Sie liegt etwa in der Größenordnung der Proteinmenge, die die Salzwassertiere zusätzlich abgebaut haben (Tabellen 4 und 6). Tracerversuche machen wahrscheinlich, daß die Aminosäuren nicht durch verminderten Einbau ins Protein, sondern durch eine Beschleunigung des ganzen Proteinstoffwechsels vermehrt werden. Wegen des erhöhten Einbaus von Aminosäuren ins Protein wird auf einen noch stärkeren Ausbau geschlossen. More... »

PAGES

97-114

Identifiers

URI

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DOI

http://dx.doi.org/10.1007/bf00395502

DIMENSIONS

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23 schema:description Wird der Flußkrebs Orconectes limosus in künstliches Seewasser mit einem Salzgehalt von 24‰ umgesetzt, so werden nicht nur die freien Aminosäuren im ganzen Tier vermehrt, sondern auch die niedermolekularen Neutralzucker und offenbar auch die organischen Säuren (Tabellen 1 und 2).Polysaccharid- und Lipidabbau sind bei Krebsen, die 10 Tage ohne Futter in Süß- bzw. Salzwasser gehalten wurden, nahezu gleich, doch haben die Salzwassertiere etwa die Menge Protein mehr abgebaut, um die sie ihre freien Aminosäuren vermehrten. Da die Stickstoffausscheidung in beiden Versuchsgruppen gleich ist, muß die Erhöhung der Aminosäurekonzentration bei den Salzwassertieren auf Kosten des Proteins erfolgt sein (Tabelle 3, Abb. 1). Die aus dem Nährstoffverbrauch ermittelte und vergleichsweise direkt gemessene CO2-Produktion ist bei den Salzwassertieren vermindert. Die Bilanz aus dem Nährstoffverbrauch, der CO2-Produktion und der Stickstoffausscheidung bestätigt das Protein als Quelle der vermehrten freien Aminosäuren, die Erhöhung der Neutralzuoker und organischen Säuren der Salzwassertiere wird durch deren verringerte Stoffwechselintensität gedeckt (Tabelle 5).Die Aminosäuren Alanin, Glycin, Prolin und ein nicht weiter fraktioniertes Gemisch aus Threonin, Serin, Glutamin und Asparagin haben entsprechend ihren höheren Ausgangskonzentrationen auch die größten Absoluterhöhungen, jedoch sind durchweg auch alle für den Krebs essentiellen Aminosäuren — soweit sie erfaßt wurden — vermehrt worden. Die Mindestmenge hydrolysierten Proteins wurde aus der Konzentrationserhöhung der essentiellen Aminosäuren mit Hilfe von Proteindaten berechnet. Sie liegt etwa in der Größenordnung der Proteinmenge, die die Salzwassertiere zusätzlich abgebaut haben (Tabellen 4 und 6).Tracerversuche machen wahrscheinlich, daß die Aminosäuren nicht durch verminderten Einbau ins Protein, sondern durch eine Beschleunigung des ganzen Proteinstoffwechsels vermehrt werden. Wegen des erhöhten Einbaus von Aminosäuren ins Protein wird auf einen noch stärkeren Ausbau geschlossen. Wird der Flußkrebs Orconectes limosus in künstliches Seewasser mit einem Salzgehalt von 24‰ umgesetzt, so werden nicht nur die freien Aminosäuren im ganzen Tier vermehrt, sondern auch die niedermolekularen Neutralzucker und offenbar auch die organischen Säuren (Tabellen 1 und 2). Polysaccharid- und Lipidabbau sind bei Krebsen, die 10 Tage ohne Futter in Süß- bzw. Salzwasser gehalten wurden, nahezu gleich, doch haben die Salzwassertiere etwa die Menge Protein mehr abgebaut, um die sie ihre freien Aminosäuren vermehrten. Da die Stickstoffausscheidung in beiden Versuchsgruppen gleich ist, muß die Erhöhung der Aminosäurekonzentration bei den Salzwassertieren auf Kosten des Proteins erfolgt sein (Tabelle 3, Abb. 1). Die aus dem Nährstoffverbrauch ermittelte und vergleichsweise direkt gemessene CO2-Produktion ist bei den Salzwassertieren vermindert. Die Bilanz aus dem Nährstoffverbrauch, der CO2-Produktion und der Stickstoffausscheidung bestätigt das Protein als Quelle der vermehrten freien Aminosäuren, die Erhöhung der Neutralzuoker und organischen Säuren der Salzwassertiere wird durch deren verringerte Stoffwechselintensität gedeckt (Tabelle 5). Die Aminosäuren Alanin, Glycin, Prolin und ein nicht weiter fraktioniertes Gemisch aus Threonin, Serin, Glutamin und Asparagin haben entsprechend ihren höheren Ausgangskonzentrationen auch die größten Absoluterhöhungen, jedoch sind durchweg auch alle für den Krebs essentiellen Aminosäuren — soweit sie erfaßt wurden — vermehrt worden. Die Mindestmenge hydrolysierten Proteins wurde aus der Konzentrationserhöhung der essentiellen Aminosäuren mit Hilfe von Proteindaten berechnet. Sie liegt etwa in der Größenordnung der Proteinmenge, die die Salzwassertiere zusätzlich abgebaut haben (Tabellen 4 und 6). Tracerversuche machen wahrscheinlich, daß die Aminosäuren nicht durch verminderten Einbau ins Protein, sondern durch eine Beschleunigung des ganzen Proteinstoffwechsels vermehrt werden. Wegen des erhöhten Einbaus von Aminosäuren ins Protein wird auf einen noch stärkeren Ausbau geschlossen.
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