Die Verteilung der Chromosomen auf die Tochterzellkerne multipolarer Mitosen in euploiden Gewebekulturen von Microtus agrestis View Full Text


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DATE

1969-09

AUTHORS

F. Pera, H. G. Schwarzacher

ABSTRACT

In Nierenepithelzellkulturen von weiblichen Microtus agrestis wurde die Verteilung des chromosomalen Materials auf die Tochterkerne multipolarer Mitosen untersucht. Die Anzahl der von den Geschlechtschromosomen gebildeten Chromozentren pro Zellkern sowie photometrische Messungen der Feulgen-DNS wurden für die Bestimmung der Ploidie der Kerne benutzt. Durch Pulsmarkierung mit 3H-Thymidin wurden die Markierungsmuster von Kernen in der S-Periode ermittelt.3,55% aller Mitosen zeigen eine multipolare Spindelanordnung, davon 94% in tripolarer Form. DNS-Messungen an 21 tripolaren Mitosen ergaben 5mal einen diploiden (4c), 16mal einen tetraploiden (8c) Gesamtwert.Der DNS-Gehalt der Tochterkerne tripolarer Mitosen (Ana-, Telo- und Rekonstruktionsphase) mit diploidem Gesamtwert entspricht einer Aufteilung in 1 diploiden und 2 haploide Kerne. Tripolare Mitosen tetraploider Zellen liefern vermutlich tetraploide, triploide, diploide und haploide Tochterkerne, und zwar 2mal im Verhältnis 4∶3∶1 und 6mal im Verhältnis 3∶3∶2. In diesen Fällen zeigen die Tochterkerne das gleiche Markierungsmuster (4–9 Std nach Pulsmarkierung).In 2 Fällen, in denen der Gesamt-DNS-Gehalt tripolarer Mitosen abweichend von 4 c oder 8 c ist, ergibt die Auroradiographie eine ungleiche Markierung der Tochterchromosomengruppen.Interphasenkerne mit 1 Chromozentrum bzw. 3 Chromozentren fallen in DNS-Verteilungskurven in den haploiden (1c) bzw. triploiden (3c) Bereich. Während vermutlich haploide Kerne nur vereinzelt zu finden sind, sind vermutlich triploide Kerne nicht allzu selten; sie liegen in den Präparaten meist paarweise nebeneinander und stimmen im DNS-Gehalt stets überein. Vermutlich triploide Kerne sind zur DNS Synthese fähig. Haploide Kerne in der S-Periode wurden nicht gefunden.Unsere Befunde sprechen gegen eine zufällige Verteilung der Chromosomen auf die Tochterkerne multipolarer Mitosen. Sie legen vielmehr eine Sortierung und Aufteilung in komplette haploide Sätze oder Vielfache des haploiden Satzes nahe.Die Möglichkeiten der somatischen Segregation homologer Chromosomen bei multipolaren Mitosen werden diskutiert.Multipolare Mitosen entstehen häufiger in polyploiden Zellen als in diploiden. Die Möglichkeit der Entstehung polyploider Zellen durch Zellverschmelzung und synchrone Mitose der Kerne mehrkerniger Zellen weist auf die Ausbildung multipolarer Spindeln in Zellen mit einem Überschuß an Zentriolen hin. In Nierenepithelzellkulturen von weiblichen Microtus agrestis wurde die Verteilung des chromosomalen Materials auf die Tochterkerne multipolarer Mitosen untersucht. Die Anzahl der von den Geschlechtschromosomen gebildeten Chromozentren pro Zellkern sowie photometrische Messungen der Feulgen-DNS wurden für die Bestimmung der Ploidie der Kerne benutzt. Durch Pulsmarkierung mit 3H-Thymidin wurden die Markierungsmuster von Kernen in der S-Periode ermittelt. 3,55% aller Mitosen zeigen eine multipolare Spindelanordnung, davon 94% in tripolarer Form. DNS-Messungen an 21 tripolaren Mitosen ergaben 5mal einen diploiden (4c), 16mal einen tetraploiden (8c) Gesamtwert. Der DNS-Gehalt der Tochterkerne tripolarer Mitosen (Ana-, Telo- und Rekonstruktionsphase) mit diploidem Gesamtwert entspricht einer Aufteilung in 1 diploiden und 2 haploide Kerne. Tripolare Mitosen tetraploider Zellen liefern vermutlich tetraploide, triploide, diploide und haploide Tochterkerne, und zwar 2mal im Verhältnis 4∶3∶1 und 6mal im Verhältnis 3∶3∶2. In diesen Fällen zeigen die Tochterkerne das gleiche Markierungsmuster (4–9 Std nach Pulsmarkierung). In 2 Fällen, in denen der Gesamt-DNS-Gehalt tripolarer Mitosen abweichend von 4 c oder 8 c ist, ergibt die Auroradiographie eine ungleiche Markierung der Tochterchromosomengruppen. Interphasenkerne mit 1 Chromozentrum bzw. 3 Chromozentren fallen in DNS-Verteilungskurven in den haploiden (1c) bzw. triploiden (3c) Bereich. Während vermutlich haploide Kerne nur vereinzelt zu finden sind, sind vermutlich triploide Kerne nicht allzu selten; sie liegen in den Präparaten meist paarweise nebeneinander und stimmen im DNS-Gehalt stets überein. Vermutlich triploide Kerne sind zur DNS Synthese fähig. Haploide Kerne in der S-Periode wurden nicht gefunden. Unsere Befunde sprechen gegen eine zufällige Verteilung der Chromosomen auf die Tochterkerne multipolarer Mitosen. Sie legen vielmehr eine Sortierung und Aufteilung in komplette haploide Sätze oder Vielfache des haploiden Satzes nahe. Die Möglichkeiten der somatischen Segregation homologer Chromosomen bei multipolaren Mitosen werden diskutiert. Multipolare Mitosen entstehen häufiger in polyploiden Zellen als in diploiden. Die Möglichkeit der Entstehung polyploider Zellen durch Zellverschmelzung und synchrone Mitose der Kerne mehrkerniger Zellen weist auf die Ausbildung multipolarer Spindeln in Zellen mit einem Überschuß an Zentriolen hin. More... »

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337-354

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URI

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DOI

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DIMENSIONS

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PUBMED

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/5800669


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Haploide Kerne in der S-Periode wurden nicht gefunden.Unsere Befunde sprechen gegen eine zuf\u00e4llige Verteilung der Chromosomen auf die Tochterkerne multipolarer Mitosen. Sie legen vielmehr eine Sortierung und Aufteilung in komplette haploide S\u00e4tze oder Vielfache des haploiden Satzes nahe.Die M\u00f6glichkeiten der somatischen Segregation homologer Chromosomen bei multipolaren Mitosen werden diskutiert.Multipolare Mitosen entstehen h\u00e4ufiger in polyploiden Zellen als in diploiden. Die M\u00f6glichkeit der Entstehung polyploider Zellen durch Zellverschmelzung und synchrone Mitose der Kerne mehrkerniger Zellen weist auf die Ausbildung multipolarer Spindeln in Zellen mit einem \u00dcberschu\u00df an Zentriolen hin. In Nierenepithelzellkulturen von weiblichen Microtus agrestis wurde die Verteilung des chromosomalen Materials auf die Tochterkerne multipolarer Mitosen untersucht. 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225 TRIPLES      21 PREDICATES      71 URIs      36 LITERALS      24 BLANK NODES

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